Download
Corona-Informationen
- Hygienemaßnahmen für nicht-medizinische Einsatzkräfte
- Mund-Nasen-Schutz tragen ...
- Bitte halten Sie ... Abstand
---
https://www.infektionsschutz.de
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html
---
#Corona-1Info.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB

RESÜMEE - DIE ZUVERSICHTLICHEN ZEHN

 

Ein Erste-Hilfe-Programm für Fälle akuter Hoffnungslosigkeit.

Wirkt auch gegen chronische Stimmungstiefs. Wiederholte Anwendung empfohlen. 

 

1. Erholen Sie sich. 

Wer erschöpft und ausgebrannt ist, neigt automatisch zu einer düsteren Weltsicht. Gönnen Sie sich eine Pause, geben Sie Körper und Geist Zeit zur Regeneration. 

Wer erholt ist, blickt entspannter in die Welt und sieht die Dinge bereits positiver.

2. Kommen Sie in Bewegung. 

Geist und Körper sind nicht getrennt, deshalb lässt sich eine trübe Stimmung oft durch Bewegung oder eine bewusst aufrechte Körperhaltung verändern. Ebenso hilfreich ist es, den Geist in Bewegung zu bringen — durch Musik, Kunst, Literatur oder ein gutes Gespräch mit Freunden.

3. Weiten Sie den Blick. 

Machen Sie sich klar, was in Ihrem Leben alles erfreulich ist. Sie können ein Tagebuch mit positiven Erlebnissen führen oder (wie der krebskranke George Monbiot) Ihre individuelle Shitstorm-Skala erstellen.

4. Shit happens! 

Probleme sind unvermeidlich, doch wir haben die Wahl, wie wir sie bewerten.

5. Zünden Sie ein Licht an. 

Besser, als die Dunkelheit zu verfluchen, ist es, für Aufhellung zu sorgen. Schon das Schreiben, Malen, Musizieren und andere selbstwirksame Tätigkeiten können die Welt lichter machen. 

6. Mut zur Hoffnung. 

Fakten und Daten beziehen sich nur auf Vergangenes, nie auf Kommendes. 

Um die Zukunft zu gestalten, bedarf es daher eines gewissen Überschusses an Zuversicht. 

7. Vermeiden Sie den »i-Buckel«.

Wer ständig auf sein Smartphone starrt, bekommt ein verzerrtes Bild der Welt.  

Denn digitale Medien sind auf schnellem Feedback aufgebaut; 

deshalb tendieren sie dazu, negative Gefühle zu betonen.

8. Fördern Sie die Resonanz. 

Wichtiger als materielle Sicherheiten sind gute Freunde und Aktivitäten, die Ihnen das Gefühl vermitteln innerlich, nach Hause zu kommen — zum Beispiel eine religiöse Praxis oder die Verbundenheit mit der Natur, die Liebe zu anderen Menschen, zu Kunst, Dichtung, Musik ... 

9. Folgen Sie dem Sinn. 

Kümmern Sie sich nicht ums Ankommen, sondern eher darum, ob Sie in die für Sie richtige Richtung gehen. Wer sein Tun als sinnvoll erlebt, hat schon gewonnen — egal wie es ausgeht. 

Und wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie. 

10. Geben Sie etwas weiter. 

Wer nur um die eigene Person kreist (Wie werde ich glücklicher?), 

verstrickt sich immer tiefer in Sorgen und Selbstmitleid. 

 

Und zu guter Letzt: Kultivieren Sie Ihren Humor. 

Denn jedes Ding hat drei Seiten: eine positive, eine negative und eine komische

 

Und ein Lächeln hilft Ihnen oftmals eher aus der Patsche als eine Waffe! 

 

(gekürzt aus Ulrich Schnabel, Zuversicht, s.237 – 239)  

Download
AWO-Corona-Resümee.pdf
Adobe Acrobat Dokument 45.2 KB